FirnkernBetriebswissen sichern
Produkt-Kurzpräsentation Was ein Wechsel kostet Was verloren geht Die vier Anlässe Vorgehen in fünf Phasen Das Ergebnis Unsere Haltung Pflege nach der Übergabe Vertraulichkeit Unsere Zusagen Über uns Ablauf und Preise Kontakt

Schweizer KMU · wenn eine Rolle nur eine Person wirklich kennt

Dreissig Jahre gehen an einem Freitagnachmittag zur Tür hinaus.

Wir sichern das Erfahrungswissen Ihrer Schlüsselpersonen, bevor es den Betrieb verlässt — und verkürzen die Einarbeitung der Nachfolge um über die Hälfte. Nicht als Beratung: Wir führen es durch und liefern ein geprüftes Ergebnis ab.

über 50 %kürzere Einarbeitung der Nachfolge
6–8 WochenRegelfall: von der Zusage bis zum fertigen Dossier
10 ArbeitstageExpress nach einer Kündigung — vor Ort innert 5 Tagen
6–24 Std.Aufwand Ihrer Schlüsselperson, je nach Zuschnitt

Produkt-Kurzpräsentation · 1:40

Anderthalb Minuten, und Sie wissen, worum es geht

Was passiert, wenn eine Schlüsselperson den Betrieb verlässt — Pensionierung, Kündigung, Wechsel in eine andere Rolle. Wie wir es aufhalten, und was am Ende in Ihrer Ablage liegt. Mit Sprecherstimme und Musik — die Untertitel laufen mit, falls Sie ihn ohne Ton zeigen.

Firnkern · Betriebswissen sichern

Selbsttest

Was kostet Sie der Wechsel Ihrer Schlüsselpersonen?

Vier Angaben, sofort ein Ergebnis. Kein Formular, keine E-Mail-Adresse. Jede Annahme dahinter ist offengelegt — und Sie können sie hier direkt auf Ihre Verhältnisse stellen, statt unsere Erfahrungswerte glauben zu müssen. Wir rechnen bewusst mit den vermeidbaren Kosten, nicht mit dem, was am besten aussieht.

120
12

Wirkt nur auf die Einarbeitungsdauer, nicht auf die Dienstjahre.

9500

Bruttolohn inklusive 13. Monatslohn, Arbeitgeberbeiträge und Arbeitsplatzkosten. Ändern Sie den Wert auf Ihre Verhältnisse.

Fünf weitere Regler — unsere Erfahrungswerte durch Ihre ersetzen

Die Voreinstellungen sind unsere Erfahrungswerte. Wenn Sie sie für zu hoch halten, stellen Sie sie herunter — die Zahl bleibt trotzdem gross genug, um unangenehm zu sein. Das ist der Punkt.

18

Bei reinen Pensionierungen höher, bei Kündigungen im mittleren Alter deutlich tiefer.

7

Nicht bis zum ersten Arbeitstag, sondern bis niemand mehr rückfragen muss. Wird zusätzlich mit dem Prägungsfaktor 0,8 bis 1,3 gerechnet.

3

Monate zwischen Austritt und Eintritt. In dieser Zeit verteilt sich die Arbeit auf andere, wird zugekauft oder bleibt liegen — der Posten, der in den meisten Rechnungen fehlt.

52

Unsere Wirkungszusage liegt bei über 50 %. Rechnen Sie mit 35 %, wenn Sie uns nicht glauben — die Grössenordnung ändert sich weniger, als Sie denken.

68

Nicht 100 %: Wer eingearbeitet wird, leistet etwas. Die Aufschlüsselung der 68 % steht in der Herleitung.

In den nächsten fünf Jahren gefährdet

–

Erfahrungsjahre, die Ihren Betrieb verlassen

Einarbeitungszeit, die dadurch entsteht–
Davon einsparbar mit Dossier–
Vermeidbare Einarbeitungskosten–
Vermeidbare Kosten in der Vakanz–
Rechnerische Vakanz auf dieser Ebene–
Vermeidbar gesamt, Grössenordnung–

Erschrocken? Die meisten sind es. Der erste Schritt kostet zwei Tage — danach ist es kein Bauchgefühl mehr, sondern eine Liste mit Namen.

Kostenloses Erstgespräch vereinbaren
Wie diese Zahl zustande kommt — mit allen Annahmen

Wir legen die Rechnung offen, weil eine Zahl, deren Herkunft man nicht kennt, in Ihrer Geschäftsleitung keine drei Minuten hält. Alle Werte sind Erfahrungswerte und Grössenordnungen, keine Statistik. Ersetzen Sie sie durch Ihre eigenen — genau dafür ist die Analyse da.

SchrittAnnahmeWarum so
Betroffene RollenIhre Eingabe, gedeckelt bei 25 % der BelegschaftMehr als jede vierte Stelle ist keine Schlüsselrolle mehr. Die Deckelung verhindert Fantasiewerte.
Erfahrungsjahre je Rolle18 Jahre, Regler 6 bis 40Durchschnitt über alle Wechselgründe. Bei reinen Pensionierungen liegt er höher, bei Kündigungen deutlich tiefer.
Einarbeitung je Rolle7 Monate, mal Prägungsfaktor 0,8 bis 1,3Bis zur vollen Selbständigkeit, nicht bis zum ersten Arbeitstag. In der Fertigung länger, im Büro kürzer.
Ebene der RollenFaktor 1,00 bis 1,60 auf die EinarbeitungFachkraft 1,00 · unteres Kader 1,15 · mittleres Kader 1,35 · Einzelrollen ohne Vertretung 1,45 · Geschäftsleitung 1,60. Je weiter oben, desto mehr Wissen liegt in Entscheidungen und Vorgeschichten statt in Handgriffen — und desto weniger steht davon irgendwo.
Ebenenaufschlag auf die Vakanz0 bis 4 zusätzliche MonateEine Fachkraft ist schneller gefunden als eine Bereichsleitung, eine Bereichsleitung schneller als eine Werkleitung. Der Aufschlag kommt zu Ihrer eingestellten Vakanzzeit dazu.
Verkürzung durch das Dossier52 %, Regler 20 bis 70Unsere Wirkungszusage, gemessen am Erfahrungswert Ihres eigenen Bereichs und im Abnahmetest belegt.
Kosten je Monat Einarbeitung68 % der VollkostenDer entscheidende Punkt: nicht die vollen Personalkosten. Siehe die Aufschlüsselung darunter.
Vakanzzeit je Rolle3 Monate, Regler 0 bis 12Zwischen Austritt und Eintritt der Nachfolge. Bei Fachkräften oft länger, bei internen Nachbesetzungen null.
Kosten je Vakanzmonat40 % der VollkostenÜberstunden, Temporäre, Zukauf, Liegengebliebenes. Bewusst tief angesetzt — die eingesparte Lohnsumme rechnen wir dagegen.
Davon mit Dossier vermeidbar35 %Nur der Teil, der an fehlendem Wissen liegt: die Stellvertretung kann übernehmen, statt auf Rückfragen zu warten. Die Vakanz selbst verkürzt kein Dossier.

Warum 68 Prozent und nicht 100

BestandteilAnteilWas dahintersteckt
Produktivitätslücke der neuen Person45 %Wer eingearbeitet wird, leistet etwas — nur eben noch nicht voll. Über die Einarbeitungszeit gemittelt fehlen rund 45 % der Zielleistung.
Gebundene Zeit erfahrener Kolleginnen und Kollegen15 %Fragen beantworten, gegenprüfen, nacharbeiten. Diese Zeit fehlt an anderer Stelle und taucht in keiner Kostenstelle auf.
Fehler, Ausschuss, Terminverzug8 %Konservativ angesetzt. In der Fertigung ist dieser Posten regelmässig grösser, im Büro schlägt er als verpasste Frist zu.
Summe68 %Bei CHF 9'500 Vollkosten also rund CHF 6'500 vermeidbare Kosten je Monat verkürzter Einarbeitung.

Was diese Rechnung nicht enthält: Rekrutierungskosten, Abgangsentschädigungen, verlorene Aufträge durch Lieferverzug, Kundenreklamationen und den Fall, dass eine Aufgabe schlicht liegen bleibt, weil niemand von ihr weiss. Diese Posten sind real, aber ohne Ihre Zahlen nicht seriös zu schätzen — deshalb rechnen wir sie hier nicht mit.

Das Problem

Was verloren geht, steht nicht im Handbuch

Es trifft nicht nur die Werkstatt. Über alle sechs Ebenen hinweg gilt dasselbe Muster: Was aufgeschrieben ist, bleibt. Was jemand im Kopf hat, geht. Nur wird es nach oben hin teurer und fällt später auf — bis eine Frist verpasst, ein Kunde verärgert oder eine Entscheidung ohne Vorgeschichte getroffen ist.

Bleibt im System

    Geht mit der Person

      Die stillen Einzelfälle

      Zwölf Rollen, die in keinem Organigramm als Risiko auffallen

      Die gefährlichsten Stellen sind selten die mit dem grössten Titel. Es sind die, die genau einmal besetzt sind, seit Jahren geräuschlos laufen und deren Ausfall erst am ersten Tag danach sichtbar wird. In der Analyse gehen wir diese Liste mit Ihren Bereichsleitungen Zeile für Zeile durch — erfahrungsgemäss finden wir dabei zwei bis vier Rollen, an die vorher niemand gedacht hat.

      Instandhaltung und AutomationDer Einzige, der weiss, warum die Steuerung der Altanlage so programmiert ist — und wo die Quelldatei liegt.
      ArbeitsvorbereitungTrägt die ungeschriebenen Regeln, welcher Auftrag auf welche Maschine gehört und was man niemals zusammenlegt.
      KalkulationWeiss, welche Zuschläge in der Vorlage zu tief sind und bei welchem Kunden die Nachkalkulation regelmässig kippt.
      Zoll und ExportkontrolleUrsprungsnachweise, Präferenzabkommen, Dual-Use-Prüfung. Fehler hier haben Rechtsfolgen und verjähren nicht schnell.
      ERP-KeyuserKennt die Sonderlogiken, die vor zwölf Jahren eingebaut wurden, und weiss, welche Auswertung man nicht glauben darf.
      Qualitätsmanagement und AuditFührt seit Jahren dieselben Auditoren durch dasselbe Haus — inklusive der Punkte, die man vorher aufräumt.
      LohnbuchhaltungSonderfälle, Grenzgänger, Quellensteuer, Lohnausweise. Ein Monat Ausfall ist ein Monat mit falschen Löhnen.
      Einkauf mit LieferantenhistorieWeiss, bei welchem Lieferanten die Zusage hält, wo man nachfassen muss und welche Zweitquelle wirklich liefert.
      Technischer InnendienstHat die Sonderpreise, Sondertoleranzen und Sondervereinbarungen einzelner Kunden im Kopf, nicht im System.
      Servicetechnik im AussendienstKennt die Anlagen beim Kunden inklusive aller Umbauten, die nie dokumentiert wurden.
      Sicherheit, Gefahrgut, StrahlenschutzBenannte Funktionen mit persönlicher Verantwortung. Fällt die Person aus, fehlt nicht nur Wissen, sondern eine Bestellung.
      Haustechnik und AnlagenwartWeiss, welches Ventil klemmt, wo der Hauptschalter wirklich sitzt und welche Firma nachts ans Telefon geht.

      Diese Liste ist nicht abschliessend und soll es nicht sein. Jeder Betrieb hat zwei bis drei eigene, die in keiner Aufzählung stehen — genau die suchen wir in der Analyse. Die Frage, die sie zuverlässig findet, lautet nicht «wer ist wichtig», sondern: Wen würden Sie anrufen, wenn es um 22 Uhr klemmt — und was passiert, wenn diese Nummer nicht mehr geht?

      Vier Anlässe

      Es geht nicht nur um Pensionierungen — und selten haben Sie ein halbes Jahr

      In einem Betrieb mit 200 Mitarbeitenden wechselt jedes Jahr mehr als eine Schlüsselrolle. Die sechs bis acht Wochen, die wir im Regelfall brauchen, haben Sie nur bei einem dieser vier Anlässe sicher. Deshalb gibt es das Vorgehen in vier Geschwindigkeiten — und wir sagen bei jeder offen, was sie leistet und was nicht.

      Vorlauf 2–8 Monate

      Pensionierung

      Theoretisch planbar, praktisch spät. Bis der Entscheid fällt und ein Nachfolger feststeht, bleiben selten mehr als ein halbes Jahr. Reicht für die vollständige Erfassung mit Abnahmetest.

      Dossier steht in 6–8 Wochen

      Vorlauf 1–6 Monate

      Interner Wechsel

      Beförderung, Abteilungswechsel, Elternzeit. Der beste Fall: Beide Personen bleiben im Haus, der Vorgänger ist auch nach der Abnahme noch erreichbar. Höchste Qualität, tiefster Aufwand, jährlich wiederkehrend.

      Dossier steht in 4–6 Wochen

      Vorlauf 4–12 Wochen

      Kündigung

      Kommt unangekündigt, und die Kündigungsfrist läuft schon. Wir sind innert fünf Arbeitstagen vor Ort und erfassen in der Reihenfolge des Schadens: erst alles mit Termin- und Rechtsfolge, dann das Tagesgeschäft, dann die Sonderfälle.

      Express-Dossier in 10 Arbeitstagen

      Vorlauf Tage

      Freistellung, Krankheit, Todesfall

      Die Person ist morgen nicht mehr da oder war es schon gestern. Wir sind innert 48 Stunden vor Ort und retten, was noch erreichbar ist: Stellvertretung, Unterlagen, Systeme, Kalender. Was fehlt, weisen wir aus, statt Vollständigkeit vorzutäuschen.

      Notfallaufnahme in 5–8 Arbeitstagen

      AnlassWir vor OrtDossier stehtAbnahmetestWas Sie dafür bekommen
      Pensionierung5–10 AT6–8 Wochen10 ArbeitstageVollständiger Firnkern mit Abnahmetest und Nachbesserung. Der Regelfall.
      Interner Wechsel5–10 AT4–6 Wochen10 ArbeitstageWie oben, aber schneller und günstiger: Beide Personen sind verfügbar, Rückfragen dauern Minuten statt Tage.
      Kündigung5 AT10 Arbeitstage5 ArbeitstageAlles mit Termin- und Rechtsfolge vollständig, Tagesgeschäft vollständig, Sonderfälle nach Zeit. Lücken sind im Protokoll benannt.
      Freistellung48 Std.5–8 Arbeitstagemit StellvertretungTermine, Fristen, Zugänge, offene Vorgänge, Ansprechpartner. Erfahrungswissen nur, soweit die Person noch erreichbar ist.

      Was wir im Express nicht können: Ein Dossier in zehn Arbeitstagen enthält nicht dasselbe wie eines in acht Wochen. Es fehlen die seltenen Vorgänge — der Jahresabschluss, das Audit, die Maschine, die nur im Sommer läuft. Wir schreiben diese Lücken namentlich ins Abnahmeprotokoll, mit dem Zeitpunkt, zu dem sie das nächste Mal auftreten. Danach lassen sie sich in ein bis zwei Terminen mit der Nachfolge nachziehen. Was wir nicht tun: solche Lücken unerwähnt lassen — und Sie davon erst erfahren lassen, wenn die Aufgabe zum ersten Mal wirklich ansteht.

      Vorgehen

      Fünf Phasen — Dauer und Aufwand hängen von der Rolle ab

      Eine pauschale Angabe wäre bequem und falsch. Der Aufwand der Analyse richtet sich nach der Grösse Ihres Betriebs, alles Weitere nach dem Zuschnitt der einzelnen Rolle. Wählen Sie den Fall, der bei Ihnen ansteht — die Zahlen darunter ändern sich mit.

      01

      Analyse

      Alle Schlüsselrollen bewertet nach Ersetzbarkeit, Schadenshöhe und Zeitachse. Je Bereichsleitung ein Gespräch von 45 Minuten — der kleinste Teil des Aufwands, die Aufstellung steht weiter unten.

      –

      richtet sich nach der Betriebsgrösse

      02

      Erfassung

      Gespräche und Begleitung am Arbeitsplatz. In der Halle mit Kamera, im Büro als Bildschirmaufnahme.

      –

      –

      03

      Aufbereitung und Fachfreigabe

      Anweisungen, Videos, Entscheidungshilfen, Suche — abgelegt in Ihrem System. Danach zeichnet die Person, die das Wissen hat, jede Seite fachlich frei.

      –

      –

      04

      Abnahmetest

      Eine Person, die die Rolle nicht kennt, arbeitet ausschliesslich mit dem Dossier. Der Stelleninhaber greift nicht ein — prüft aber täglich das Ergebnis.

      –

      –

      05

      Nachbesserung

      Jede im Test gefundene Lücke wird geschlossen. Ohne Zusatzkosten.

      –

      –

      Aufwand Ihrer Schlüsselperson

      –

      Über die gesamte Laufzeit verteilt, in Blöcken von höchstens 90 Minuten. Der grösste Teil davon ist Begleitung bei der Arbeit, die ohnehin stattfindet — nicht Sitzung.

      Aufwand auf unserer Seite

      –

      Erfassung, Schnitt, Schreiben, Gegenlesen, Nachbesserung. Das Verhältnis liegt bei rund eins zu fünf: Auf jede Stunde Ihrer Person kommen fünf bei uns.

      Gesamtdauer je Person

      –

      Von der Zusage bis zur abgeschlossenen Nachbesserung. Bei mehreren Personen gestaffelt: zwei Rollen in rund vier Wochen, fünf in rund zehn.

      Reichen sechs bis vierundzwanzig Stunden für eine komplexe Rolle wirklich?

      Die berechtigte Frage. Die kurze Antwort: Die Stundenzahl ist der Aufwand Ihrer Person, nicht die Erfassungszeit. Wir sitzen nicht achtzehn Stunden mit ihr im Sitzungszimmer — wir stehen einen halben Tag neben ihr, während sie arbeitet. Das kostet sie rund eine Stunde Erklären, nicht vier.

      Wo die Zeit hingehtAnteilWas dabei passiert
      Begleitung am Arbeitsplatz50 %Wir filmen und fragen zwischendurch. Die Arbeit läuft weiter — die Person macht ohnehin, was sie tun würde. Der reine Zusatzaufwand ist gering, deshalb rechnen wir hier nur die Hälfte der Anwesenheit als Aufwand.
      Gezielte Gespräche30 %Blöcke von 90 Minuten zu den Themen, die man beim Zuschauen nicht sieht: Entscheidungen, Ausnahmen, Vorgeschichten. Das ist echte Zeit, die fehlt.
      Gegenlesen und Fachfreigabe20 %Die Person liest, was wir geschrieben haben, und zeichnet es frei. Der Teil, den keine Abkürzung ersetzt.

      Und wenn es doch nicht reicht?

      Dann sehen wir es im Abnahmetest, nicht im Frühjahr darauf. Genau dafür ist er da. Die Nachbesserung ist im Festpreis enthalten, und die Obergrenze der Stunden Ihrer Person steht im Angebot: Wenn wir uns verschätzt haben, ist das unser Problem und nicht Ihres. Bei sehr breiten Rollen sagen wir von Anfang an, dass es zwei Etappen braucht — eine Rolle mit dreissig Jahren in sich lässt sich nicht in acht Wochen leeren, und wer das verspricht, hat sie nicht angeschaut.

      Der Abnahmetest prüft zwei verschiedene Dinge — und braucht dafür zwei verschiedene Personen

      Ein häufiger und berechtigter Einwand: Der Nachfolger kann gar nicht beurteilen, ob im Dossier etwas fachlich falsch steht — er weiss es ja nicht. Stimmt. Deshalb prüfen wir getrennt, und zwar in dieser Reihenfolge.

      Zuerst: Ist es richtig?

      Das kann nur die Person beurteilen, die es kann. Vor dem Test liest der heutige Stelleninhaber jede Seite gegen und zeichnet sie frei — Aufgabe für Aufgabe, mit Datum und Kürzel im Dossier. Kein Blatt geht in den Test, das nicht fachlich freigegeben ist.

      • Gegenlesen in Phase 03, nicht am Schluss
      • Freigabe je Aufgabenblatt, nicht pauschal für das ganze Dossier
      • Wo er widerspricht, ändern wir — und wenn wir seine Aussage nicht verstehen, fragen wir nach, statt zu glätten
      • Bei zwei sich widersprechenden Auskünften halten wir beide fest und lassen den Vorgesetzten entscheiden

      Danach: Findet und versteht es jemand, der es nicht weiss?

      Das kann umgekehrt nur jemand beurteilen, der die Rolle nicht kennt. Zehn Arbeitstage arbeitet diese Person ausschliesslich mit dem Dossier. Der Vorgänger ist im Haus, greift aber nicht ein — er schaut abends durch, was gemacht wurde, und meldet fachliche Abweichungen ins Protokoll, statt sie tagsüber zu korrigieren.

      • Die prüfende Person findet die Lücken in Auffindbarkeit und Verständlichkeit
      • Der heutige Stelleninhaber findet als stiller Prüfer die fachlichen Abweichungen
      • Beides landet in derselben Lückenliste und wird ohne Zusatzkosten geschlossen
      • Sein Aufwand dafür: rund 30 Minuten am Tag

      Wer prüft, wenn noch keine Nachfolge feststeht

      Das ist der häufigste Fall, nicht die Ausnahme: Die Kündigung liegt vor, die Stelle ist ausgeschrieben, und niemand weiss, wann jemand anfängt. Der Test hängt trotzdem nicht daran. Geprüft wird nicht «die Nachfolge», sondern eine Person, die die Rolle nicht kennt — und die gibt es in jedem Betrieb.

      Wer prüftWannWas es taugt
      Die Nachfolgewenn sie zum Testzeitpunkt da istDer Idealfall: Sie prüft das Dossier und arbeitet sich dabei ein. Der Test kostet Sie damit keine zusätzliche Zeit — er ist die Einarbeitung.
      Die benannte Vertretungder Regelfall, wenn die Nachfolge fehltFast gleichwertig — und für Sie sogar mehr wert: Danach kann die Vertretung die Rolle wirklich übernehmen statt nur auf dem Papier zu stehen.
      Eine Person aus einem Nachbarbereichwenn es weder Nachfolge noch Vertretung gibtAusreichend. Sie prüft Auffindbarkeit und Verständlichkeit, nicht die Fachlichkeit — und genau das ist die Aufgabe dieses Tests.

      Und wenn Sie niemanden stellen können: Dann gilt das Dossier acht Wochen nach der Fachfreigabe als abgenommen, und wir stellen Schlussrechnung. Unsere Zusage bleibt trotzdem zwölf Monate offen. Sobald jemand da ist, holen wir den Test nach, und jede dabei gefundene Lücke schliessen wir weiterhin ohne Zusatzkosten. Wir verlangen von Ihnen keine Person, die es noch nicht gibt — aber wir lassen Sie auch nicht mit einem ungeprüften Dossier stehen.

      Und wenn der Stelleninhaber schon weg ist? Bei Freistellung oder Krankheit fällt die Fachprüfung auf die Stellvertretung oder die vorgesetzte Person zurück. Das ist schwächer, und wir sagen es Ihnen so: In diesen Fällen steht im Abnahmeprotokoll ausdrücklich, welche Inhalte nicht durch die Person selbst freigegeben wurden. Sie sollen wissen, worauf Sie sich verlassen können und worauf nur bedingt.

      In welche Kategorie eine Rolle fällt, entscheiden wir nicht nach Gefühl, sondern nach drei Merkmalen: Zahl der eigenständigen Aufgabenfelder, Zahl der Systeme und Schnittstellen, und ob jährliche Aufgaben mit Rechtsfolge daran hängen. Das Ergebnis steht in der Analyse — vorher nennen wir keine Stundenzahl, weil sie sonst bei Stunde neun bricht.

      Ergebnis · der Firnkern

      Drei Dinge, die Sie danach haben

      Das Ergebnis je Rolle heisst bei uns Firnkern: ein Kern durch die Rolle, in dem die Jahresschichten lesbar bleiben. Was Sie danach haben, sind nicht Stückzahlen — die hängen von der Rolle ab und laden nur zum Nachzählen ein. Sondern drei Dinge, die sich in Ihrem Betrieb tatsächlich ändern.

      > 50 %
      kürzere EinarbeitungStatt neun Monaten bis zur vollen Selbständigkeit rund vier bis fünf. Gemessen gegen den Erfahrungswert Ihres eigenen Bereichs, nicht gegen einen Branchendurchschnitt — und im Abnahmetest belegt.
      24/7
      Wissen immer verfügbarNicht nur das, woran sich der Kollege am Nebentisch gerade erinnert. Sondern nachlesbar, durchsuchbar und vollständig — auch um 22 Uhr in der Nachtschicht, auch wenn der Kollege selbst gewechselt hat.
      100 %
      doppelt geprüft, nicht nur abgelegtFachlich freigegeben von der Person, die es kann — Seite für Seite, mit Kürzel und Datum. Und praktisch geprüft: Eine Person, die die Rolle nicht kennt, arbeitet zehn Tage ausschliesslich damit. Jede Lücke schliessen wir ohne Zusatzkosten.

      Sie müssen uns das nicht glauben

      Ein vollständiger Muster-Firnkern liegt hier zum Durchklicken.

      Vier Rollen aus einem erfundenen Betrieb: Leitung Montage, Einrichter Bearbeitungszentren, Auftragsabwicklung und Export, Personaladministration. Mit Aufgabenkalender, Problemlöser, Einarbeitungsplan, Fristen und Abnahmeprotokoll — genau so, wie Ihr Dossier aussehen wird. Was darin in welcher Menge steckt, sehen Sie dort selbst; es hängt von der Rolle ab und nicht von einem Katalog.

      Muster-Firnkern öffnen

      Kein Prospekt und keine Auswahl von Highlights: das vollständige Ergebnis eines Projekts mit vier Schlüsselrollen. Genau dieses Beispiel bringen wir auf dem Tablet ins Erstgespräch mit, und es läuft dort auch ohne Internetverbindung.

      Was darin enthalten ist

      • 73 Aufgabenblätter mit Vorbereitung, Durchführung, Nachbereitung und Erfahrungswissen
      • 52 Problemfälle mit Sofortmassnahme, weiterem Vorgehen und Kontakt
      • 72 verlinkte Arbeitsanweisungen, Entscheidungshilfen, Formulare und Listen
      • 12 abspielbare Videos, jedes mit vollständigem Drehbuch
      • Einarbeitungsplan je Rolle, getrennt nach Tagesgeschäft und seltenen Aufgaben
      • 39 Fristen mit Countdown und Jahresuhr, 35 Kontakte, 38 Hausbegriffe
      • 4 Abnahmeprotokolle mit 30 Lücken, Änderungshistorie und Pflegeordnung

      Warum wir es offen zeigen

      • Sie sollen vor dem ersten Franken wissen, was Sie bekommen
      • Für diesen Preis will man etwas in der Hand haben — nicht eine Methode erklärt bekommen
      • Ein Anbieter, der sein Ergebnis nicht zeigt, hat meist keines

      Alle Namen, Zahlen und Vorfälle im Beispiel sind erfunden. Kein reales Kundenmaterial verlässt jemals unser Haus.

      Muster-Firnkern öffnen

      Ab dem fünften Firnkern

      Aus einzelnen Dossiers wird eine Wissensbasis: das Firnament.

      Solange Sie zwei oder drei Firnkerne haben, ist jeder für sich nützlich und eine Zusammenführung überflüssiger Aufwand. Ab dem fünften kippt es: Dann fragt man nicht mehr «was steht in Müllers Dossier», sondern «wer im Haus kann eigentlich noch eine Zollanmeldung» und «welche Frist im März hängt an niemandem». Das Firnament legt eine gemeinsame Suche, eine Vertretungsmatrix, eine Jahresuhr über alle Rollen und ein Pflege-Cockpit über die einzelnen Kerne — ohne sie zu verändern. Es ist kein neues System und keine Lizenz: dieselben Dateien in Ihrer Ablage, eine Übersicht darüber.

      Beispiel eines Firnaments öffnen

      Sechs Rollen aus demselben erfundenen Betrieb wie im Muster-Firnkern — mit Abdeckungsgrad, Vertretungslücken, gemeinsamer Fristenübersicht und Pflegestand. Vier der sechs Kerne können Sie im Muster-Firnkern vollständig öffnen.

      Was das Firnament kostet, steht weiter unten bei den Preisen — zusammen mit allen anderen: Preise ansehen.

      Eine mündliche Übergabe an den Kollegen nebenan verliert erfahrungsgemäss mehr als die Hälfte des Inhalts — und zwar genau die Sonderfälle, die später teuer werden. Ein Dossier vergisst nichts und ist auch dann noch da, wenn der Kollege selbst gewechselt hat. Alles liegt in Ihrem System, in Ihrem Format: keine Plattform, keine Lizenz, kein Abo als Voraussetzung.

      Unsere Haltung

      Wenn Ihr Betrieb es anders braucht

      Der Muster-Firnkern ist ein Beispiel, kein Katalog. Die Struktur hat sich bewährt — Form, Tiefe und Ablage richten sich nach Ihnen. Wer bereits ein QM-System, eine Dokumentenlenkung oder eigene Vorlagen hat, bekommt nichts Zweites daneben, sondern etwas, das hineinpasst.

      Was Sie bestimmen

      • Ablageort und Format: SharePoint, Ihr QM-System, Netzlaufwerk — auf Wunsch auch auf Papier
      • Dokumentenlenkung: Nummernkreise, Freigaben, Verteiler, Gültigkeitsdauer
      • Tiefe je Aufgabe: eine Seite oder fünf, mit oder ohne Video
      • Sprache, Zugriffsrechte und die Reihenfolge, in der wir die Rollen aufnehmen

      Was gleich bleibt — sonst funktioniert es nicht

      • Erfassung am Arbeitsplatz, nicht im Sitzungszimmer
      • Gegenlesen durch die Person, die das Wissen hat
      • Prüfung durch jemanden, der nicht erfasst hat
      • Der Abnahmetest über zehn Arbeitstage

      Wie wir herausfinden, was zu Ihnen passt: In der Analyse bauen wir eine einzige Aufgabe in Ihrem Format und legen sie Ihnen vor. Erst wenn diese eine Seite passt, bauen wir dreissig. Und wenn Sie etwas wollen, das wir für falsch halten, sagen wir es Ihnen — und machen es trotzdem, solange es den Abnahmetest nicht gefährdet.

      Wenn Sie mehr wollen als ein Dossier

      Was wir sonst noch machen — und wo wir absagen

      In fast jedem Gespräch kommt an einer Stelle: «Könnten Sie eigentlich auch …» Meistens ja. Wir haben dafür eine Regel, und wir legen sie Ihnen offen.

      Unsere Regel: Anlass, Person, Abnahmetest

      Wir übernehmen jede Aufgabe, bei der alle drei vorhanden sind. Fehlt eines, sagen wir ab — auch wenn wir es könnten.

      Ein AnlassEtwas passiert zu einem Zeitpunkt

      Jemand geht, wechselt, fällt aus, wird befördert, ein Betrieb wird gekauft. Kein Anlass heisst kein Ende — und Projekte ohne Ende werden nicht fertig, sondern eingestellt.

      Eine PersonJemand kann es, und wir wissen wer

      Wir erfassen Wissen von Menschen, nicht aus Systemen. Wenn niemand benennbar ist, der die Sache wirklich kann, gibt es nichts zu sichern — dann brauchen Sie jemanden, der es erarbeitet, und das sind wir nicht.

      Ein AbnahmetestMan kann prüfen, ob es funktioniert

      Es muss jemanden geben, der zehn Tage ausschliesslich mit dem Ergebnis arbeitet — und der die Rolle vorher nicht kannte. Ob das die Nachfolge ist, die Vertretung oder eine Person aus einem Nachbarbereich, spielt keine Rolle. Ohne diesen Test ist unsere Zusage wertlos und wir wären eine Beratung wie jede andere.

      Was wir gerne zusätzlich übernehmen

      • Vertretung aufbauen statt Nachfolge einarbeiten — dieselbe Methode, anderer Anlass: Eine zweite Person wird befähigt, bevor überhaupt jemand geht. Der einzige Weg, eine Einzelrolle wirklich zu entschärfen.
      • Einen Prozess statt einer Rolle — wenn der Jahresabschluss oder das Audit an vier Personen hängt und keine davon das Ganze überblickt.
      • Notfallordner für eine Einzelrolle — kleiner und schneller als ein Firnkern: Fristen, Zugänge, offene Vorgänge, Ansprechpartner. Zwei bis drei Tage, wenn das Budget für mehr nicht reicht.
      • Anlernprogramm für eine Stelle mit hoher Fluktuation — wenn dieselbe Rolle alle zwei Jahre neu besetzt wird, lohnt sich das Dossier doppelt.
      • Wissenssicherung nach einem Firmenkauf — wenn Sie einen Betrieb übernehmen und die Schlüsselpersonen im ersten Jahr gehen, ist das der teuerste Fall überhaupt.
      • Aufbereitung vorhandener Altdokumentation — gewachsene Übergabemappen lesen, gliedern, auf Gültigkeit prüfen und durchsuchbar machen.
      • Ein Schichtübergabe-Standard — wenn beim Rundgang auffällt, dass nicht das Wissen fehlt, sondern die Übergabe von Schicht zu Schicht.

      Wovon wir Ihnen abraten — auch wenn Sie zahlen würden

      • «Dokumentiert doch unser ganzes Unternehmenswissen» — die häufigste und die teuerste Idee. Sie hat kein Ende, keinen Eigentümer und keinen Prüfstein. Genau daran scheitert Wissensmanagement seit dreissig Jahren, und wir haben keinen Grund anzunehmen, dass wir schlauer sind.
      • Eine Wissensdatenbank «auf Vorrat», ohne dass jemand geht — was ohne Anlass entsteht, wird nicht gelesen und nicht gepflegt.
      • Eine Plattform bauen oder betreiben — dann hätten Sie ein zweites System, das Ihre IT unterhalten muss, und wir eine Abhängigkeit, die wir Ihnen versprochen haben nicht zu schaffen.
      • Prozesse neu gestalten statt sie festhalten — wir schreiben auf, wie es ist, nicht wie es sein sollte. Wenn Ihnen bei der Erfassung auffällt, dass ein Ablauf schlecht ist, sagen wir es Ihnen. Ändern sollen ihn Ihre Leute.
      • Wissen von Personen sichern, die nicht mitmachen wollen — gegen den Willen der Person kommt nichts Brauchbares heraus, nur ein Dokument, das aussieht wie eines.

      Wir sagen im Erstgespräch, wenn wir etwas für falsch halten. Das kostet uns gelegentlich einen Auftrag und hat noch nie einen Kunden gekostet.

      Der Preis dieser Zusatzarbeiten richtet sich nach demselben Massstab wie alles andere: Personentage mal Tagessatz, verbindlich im Angebot. Ein Notfallordner liegt bei zwei bis drei Tagen, ein Prozess mit vier Beteiligten bei acht bis zwölf. Was wir nicht machen, ist ein Tagessatz ohne Ergebnis — Sie kaufen bei uns nie Anwesenheit, sondern immer eine abgenommene Sache.

      Nach der Übergabe

      Wie ein Dossier gepflegt wird, wenn wir längst weg sind

      Die wichtigste Frage überhaupt — und die, bei der die meisten Wissensprojekte scheitern. Ein Dossier, das niemand pflegt, ist nach anderthalb Jahren nicht mehr leer, sondern falsch. Und falsch ist schlimmer als leer: Wer nichts findet, fragt nach. Wer etwas Veraltetes findet, macht es.

      WerDer heutige Stelleninhaber. Nicht QM, nicht HR.

      Wer die Arbeit macht, pflegt sein eigenes Dossier — sonst schreibt jemand über etwas, das er nicht tut. Die Person steht namentlich im Abnahmeprotokoll, dazu eine Stellvertretung. Ohne diese Benennung liefern wir nicht ab; wer sie nicht machen will, dem raten wir vom Projekt ab.

      WannBei einem Ereignis, nicht an einem Stichtag.

      Jahresroutinen werden verschoben, bis sie sterben. Deshalb hängen wir die Pflege an drei Auslöser, die ohnehin auffallen — plus einen einzigen Jahrestermin für das, was kein Ereignis hat.

      Wie vielZwei bis vier Stunden je Rolle und Jahr.

      Das ist die ehrliche Zahl, und sie ist kleiner, als die meisten befürchten — weil laufende Änderungen in Minuten erfasst werden und nicht in einer Jahresübung. Verglichen mit dem, was eine einzige verpasste Frist kostet, ist es nichts.

      Die vier Auslöser

      Etwas ändert sich — wer es ändert, meldet esNeue Maschine, Software-Update, neue gesetzliche Vorgabe, geänderter Ablauf. Die Regel lautet: Wer die Änderung auslöst, trägt sie im Dossier nach oder meldet sie der zuständigen Person. Das Meldeformular liegt im Dossier, es dauert unter fünf Minuten.
      Ein Problem taucht auf, das nicht drinstehtDer wertvollste Moment überhaupt: Genau hier entsteht das Erfahrungswissen, das wir sonst erst in dreissig Jahren wieder einsammeln müssten. Wer das Problem löst, schreibt Sofortmassnahme und Vorgehen in den Problemlöser — vier Zeilen, solange es frisch ist.
      Jemand findet etwas nicht oder findet es falschIn jedem Aufgabenblatt steht ein «Diese Seite stimmt nicht»-Vermerk mit einem Namen dahinter. Nicht ein anonymes Postfach — eine Person, die antwortet. Eine Rückmeldung, die nach vier Wochen unbeantwortet ist, kommt automatisch auf die Liste der zuständigen Führungskraft.
      Einmal im Jahr: Fristen, Kontakte, ZugängeSechzig Minuten je Rolle. Stimmen die Fristen noch, leben die Kontakte noch, gelten die Zugänge noch, sind die Videos noch aktuell. Am besten im gleichen Monat wie das interne Audit — dann ist der Termin ohnehin gesetzt und niemand muss ihn verteidigen.

      Was wir dafür einbauen — ohne Zusatzkosten

      • Eine Pflegeordnung im Dossier: eine Seite, wer was wann macht, im Klartext
      • Eine Änderungshistorie, die zeigt, wann welche Seite zuletzt angefasst wurde
      • Ein Ablaufdatum je Aufgabenblatt — nach zwölf Monaten ohne Prüfung wird es sichtbar markiert
      • Eine Einführung von 60 Minuten für die pflegende Person und ihre Stellvertretung
      • Ein Meldeweg direkt aus jeder Seite heraus, mit Namen statt Sammelpostfach

      Das gehört zur Lieferung. Sie brauchen uns danach nicht — und wir sagen es lieber selbst, als dass es Ihnen später jemand vorrechnet.

      Wenn Sie es doch nicht selbst machen wollen

      Jahrescheck, ein halber Tag je Firnkern

      • Wir kommen einmal jährlich, ziehen fünf Aufgaben als Stichprobe und arbeiten sie mit dem heutigen Stelleninhaber durch
      • Fristen, Kontakte und Zugänge werden vollständig geprüft, nicht stichprobenweise
      • Veraltete Videos drehen wir neu, solange es bei zwei bis drei bleibt
      • Sie bekommen einen Kurzbericht: was stimmt noch, was ist veraltet, was fehlt seit dem letzten Jahr

      Richtpreis CHF 890 je Firnkern und Jahr, ab fünf Kernen im Firnament CHF 690. Kündbar auf jedes Jahresende, ohne Frist und ohne Begründung. Es ist ein Angebot, keine Voraussetzung — wenn Sie ein Jahr aussetzen, funktioniert alles weiter.

      Der ehrliche Vorbehalt: Wir können Ihnen die Pflege nicht garantieren, weil sie in Ihrem Haus stattfindet und nicht in unserem. Was wir tun können, ist es so leicht wie möglich zu machen und so sichtbar wie möglich, wenn es nicht passiert. Wenn nach zwei Jahren die halbe Änderungshistorie leer ist, liegt das nicht am Werkzeug — dann hat das Projekt keinen Eigentümer gefunden, und darüber sprechen wir dann offen.

      Vertraulichkeit

      Ihre Interna verlassen Ihr Haus nicht

      Wir arbeiten mit Fertigungswissen, Kalkulationen und Kundenhistorien. Deshalb ist das hier kein Kleingedrucktes, sondern Teil der Leistung.

      Geheimhaltungsvereinbarung vor dem ersten GesprächUnterzeichnet, bevor wir Ihr Gebäude betreten. Auf Wunsch verwenden wir Ihr eigenes Muster statt unseres.
      Das fertige Dossier liegt in Ihrer AblageUnd die Rohaufnahmen liegen während des Projekts auf unseren Firmengeräten, weil wir dort daran arbeiten. Wir sagen Ihnen genau, welche, wie lange und unter welchen Bedingungen — und wir löschen sie zum Projektende, protokolliert und mit Ihrer Gegenzeichnung.
      Rohaufnahmen werden gelöschtDreissig Tage nach der Abnahme, protokolliert im Abschlussbericht. Sofern Sie nichts anderes verlangen.
      Einwilligung und WiderrufsrechtAufnahmen nur mit schriftlicher Zustimmung der gefilmten Person, jederzeit widerrufbar. Bei Widerruf erfassen wir schriftlich statt filmisch.
      Keine Aussagen über DritteKonflikte, Leistungsbeurteilungen und Personalfragen kommen nicht ins Dossier, auch wenn sie im Gespräch aufkommen.
      Berufshaftpflicht mit VermögensschadendeckungNachweis auf Anfrage. Wir arbeiten mit Betriebsgeheimnissen und sind entsprechend versichert.

      Die unbequeme Stelle

      Jede Aufnahme entsteht zuerst auf unserem Gerät. Alles andere wäre gelogen.

      Viele Anbieter versprechen «alle Daten bleiben bei Ihnen». Wir tun das nicht, weil es bei ehrlicher Betrachtung nicht stimmt. Es fallen vier Arten von Rohmaterial an: Kameraaufnahmen aus der Halle, Tonaufnahmen aus den Gesprächen, Bildschirmmitschnitte aus Ihren Systemen — die zeigen oft echte Kundennamen und Preise — und die Transkripte daraus. Alle vier entstehen auf unseren Geräten, und wir arbeiten sie auch dort aus. Das ist kein Versäumnis, sondern eine Entscheidung: Schnitt, Transkription und das Schreiben der Aufgabenblätter brauchen Werkzeuge und Zeit, die in einem Gastzugang niemand hat. Statt eines Versprechens, das der ersten Rückfrage Ihrer IT nicht standhält, bekommen Sie von uns etwas Nachprüfbares — eine benannte Kette, feste Regeln auf jeder Station und eine vertragliche Löschzusage mit Protokoll.

      Station 1 · AufnahmeKamera, Ton, Bildschirm — wenige Stunden

      Firmengeräte, keine privaten. Speicherkarten und Festplatten verschlüsselt, Geräte mit Gerätesperre. Nichts verlässt den Betrieb ausser in unserer Tasche — nie per Mail, nie über einen privaten Dienst.

      • Bildschirmmitschnitte laufen mit lokaler Software, nicht über ein Web-Werkzeug
      • Übertragung auf verschlüsselten Speicher noch am selben Arbeitstag — nichts bleibt über Nacht auf einer Speicherkarte
      • Karte und lokale Kopie danach gelöscht und formatiert
      Station 2 · BearbeitungAuf unseren Firmengeräten, für die Dauer des Projekts

      Hier wird geschnitten, transkribiert und geschrieben. Das dauert je Rolle mehrere Tage und braucht Werkzeuge, die auf einem Gastzugang nicht laufen. Deshalb machen wir es bei uns — unter Regeln, die Sie vor Vertragsschluss schriftlich bekommen.

      • Ausschliesslich Firmengeräte, vollverschlüsselt, keine privaten Rechner und keine privaten Konten
      • Ein abgeschotteter Projektordner je Kunde, kein Cloud-Backup darauf, keine Synchronisierung nach aussen
      • Transkription und Textwerkzeuge laufen lokal auf dem Gerät, nicht bei einem Dienst im Netz
      • Fertige Stände laufend in Ihre Ablage, damit Sie jederzeit sehen, was entsteht
      Station 3 · LöschungZum Projektende, protokolliert und gegengezeichnet

      Das ist die Zusage, die an die Stelle des unhaltbaren Versprechens tritt — und sie steht im Vertrag, nicht im Kleingedruckten.

      • Alle Rohaufnahmen, Transkripte und Arbeitskopien werden 30 Tage nach der Abnahme gelöscht, inklusive Sicherungen
      • Wir übergeben Ihnen vorher eine vollständige Liste aller Dateien, die wir hatten — damit Sie prüfen können, was gelöscht wird
      • Die Löschung wird protokolliert, von uns unterschrieben und von Ihnen gegengezeichnet
      • Auf Verlangen löschen wir schon am Tag der Abnahme statt nach 30 Tagen
      • Was wir behalten: Termine, Aufwand und Rechnungsangaben. Keine Betriebsinterna, kein Rohmaterial, keine Kopie des Dossiers.

      Wo wir ausdrücklich fragen, statt es einfach zu tun

      Transkription ist der heikelste Punkt, weil dort die bequemen Werkzeuge alle in der Cloud liegen. Bei uns läuft sie lokal auf dem Gerät — dasselbe gilt für Schnitt und KI-gestützte Textwerkzeuge. Wenn wir für einen Fall doch einen externen Dienst einsetzen wollen, fragen wir vorher schriftlich: mit Namen des Anbieters, Serverstandort und was genau hochgeladen würde. Ohne Ihre Freigabe passiert es nicht, und ein Nein hat keine Folgen für Preis oder Termin. Bildschirmmitschnitte behandeln wir strenger als Videos aus der Halle — sie zeigen regelmässig echte Kundennamen, Preise und Personendaten, weshalb wir sie schneiden, bevor sie ins Dossier gehen. Und weil wir mit Betriebsgeheimnissen arbeiten: Berufshaftpflicht mit Vermögensschadendeckung, Nachweis auf Anfrage, sowie eine Geheimhaltungsvereinbarung, die auch nach Projektende weitergilt.

      Fünf Zusagen

      Wir lassen uns messen, statt Referenzen aufzuzählen

      Abnahmetest im VertragBesteht das Dossier den Zehn-Tage-Test nicht, haben wir nicht geliefert.
      Nachbesserung ohne ZusatzkostenJede im Test gefundene Lücke schliessen wir innert zehn Arbeitstagen.
      Zufriedenheitsgarantie auf den ersten SchrittBringt Ihnen die Analyse nichts, stellen wir nichts in Rechnung.
      Verbindliche ZeitzusageNach der Analyse nennen wir die Stundenzahl Ihres Mitarbeitenden — und halten sie ein.
      Keine AbhängigkeitAlle Inhalte entstehen und bleiben in Ihrer Umgebung. Wenn Sie uns morgen nicht mehr wollen, funktioniert alles weiter.

      Was wir behaupten — und was nicht

      Firnkern ist jung. Die Arbeit, die wir machen, ist es nicht.

      Unter diesem Firmennamen können wir Ihnen noch keine Kundenliste zeigen. Das sagen wir lieber selbst, als dass Sie es herausfinden. Was wir stattdessen anbieten, sind nachprüfbare Punkte statt Logos auf einer Referenzseite.

      Theresa GrieshaberTheresa GrieshaberGeschäftsführerin · Erfassung Führung und Kaufmännisches · Qualitätssicherung
      Marco GrieshaberMarco GrieshaberDipl. Ing. Maschinenbau · Erfassung Technik und Kader · Projektleitung
      15Rollenübergaben selbst verantwortetTheresa Grieshaber, als Geschäftsführerin eines produzierenden KMU — von der Übernahme der Geschäftsleitung bis zur Neubesetzung kaufmännischer und führender Schlüsselstellen. Nicht begleitet, sondern verantwortet: mit der Frage, wer am Montag die Zahlen liefert und wer am Dienstag die Abteilung führt.
      20 Jahrebei General Electric, davon 15 im mittleren KaderMarco Grieshaber, dipl. Ing. Maschinenbau — zuletzt als Leiter von Root-Cause-Analysen an Gasturbinen. In einem Konzern dieser Grösse ist Wissenstransfer kein Projekt, sondern Tagesgeschäft: Rollen wechseln laufend, Standorte übernehmen Aufgaben voneinander, und jede Übergabe folgt einem Verfahren. Genau dieses Handwerk bringen wir in Betriebe, die es sich nie leisten konnten.
      Halle
      und Büro
      beide Welten, nicht nur eineDer häufigste Fehler in diesem Geschäft ist ein Anbieter, der nur Prozesse kennt oder nur Technik. Wir teilen uns bewusst auf: Technik und Fertigung bei Marco, kaufmännische Rollen und Administration bei Theresa. Führungsrollen nehmen wir beide gemeinsam auf — dort fallen Fach und Führung zusammen, und eine Sicht allein reicht nicht.

      Was ein 62-jähriger Meister von uns wissen will — und unsere Antwort

      «Wollt ihr mich überflüssig machen?»Nein. Wir kommen, weil Sie gehen — nicht damit Sie gehen. Das erste Gespräch führen wir mit Ihnen allein, ohne Vorgesetzte, und Sie bekommen vorher eine schriftliche Zusicherung der Geschäftsleitung, dass das Projekt keine personellen Folgen hat. Ihr Name steht im Abschlussbericht.
      «Versteht ihr überhaupt, was ich mache?»Wir fragen Sie nicht aus, wir fragen Sie um Rat. Und wir kommen an Ihren Arbeitsplatz, statt Sie in einen Sitzungsraum zu setzen. Wenn wir etwas nicht verstehen, sagen wir es und fragen nach — dreimal, wenn nötig.
      «Und dann liegt das Zeug im Ordner.»Deshalb steht der Zehn-Tage-Test im Vertrag und deshalb verlangen wir eine namentlich benannte Person für die Pflege. Wer die nicht benennen will, dem raten wir vom Projekt ab — auch wenn uns das den Auftrag kostet.
      «Was passiert mit dem, was ich aufgebaut habe?»Es bleibt im Haus, in Ihrer Ablage, unter Ihrem Namen. Wir bekommen befristeten Zugriff und keine Kopie. Rohaufnahmen werden dreissig Tage nach der Abnahme gelöscht und die Löschung wird protokolliert.

      Und was wir nicht sind: keine Unternehmensberatung, die Ihnen einen Bericht mit Empfehlungen hinterlässt. Kein Softwareanbieter, der Ihnen eine Plattform verkauft. Kein Schulungsanbieter. Wir führen eine Sache durch und liefern ein geprüftes Ergebnis ab — mehr nicht, und das vollständig.

      Wenn Ihnen eine Referenzliste mit Konzernen wichtig ist, gibt es passendere Anbieter, und wir nennen Ihnen gerne zwei.

      So fangen wir an

      Zwei Wege in Ruhe — und einer, wenn es schon brennt

      Sie müssen nicht kaufen, um zu sehen, was Sie bekommen. Fast alle Kunden beginnen mit dem Gespräch und entscheiden danach. Wenn allerdings bereits gekündigt wurde, gilt der dritte Weg darunter — dann wäre der geordnete Ablauf der falsche erste Schritt.

      Schritt 1 · kostenlos

      Erstgespräch, 45 Minuten

      • Wir kommen zu Ihnen in den Betrieb oder treffen uns online
      • Sie bekommen den vollständigen Muster-Firnkern auf dem Tablet in die Hand — kein Prospekt, sondern das echte Ergebnis
      • Wir stellen Ihnen zwei Fragen zu Ihrem Betrieb und rechnen mit Ihnen grob durch, was ein Ausfall kostet
      • Keine Präsentation über uns, keine Verpflichtung, keine Nachfassschleife
      Termin vereinbaren

      Schritt 2 · wenn Sie es wollen

      Wissensrisiko-Analyse, ab CHF 3'900

      • Vor Ort mit Ihren Bereichsleitungen, nach festem Fragekatalog, je Bereichsleitung 45 Minuten
      • Ergebnis: alle Schlüsselrollen bewertet nach Ersetzbarkeit, Schadenshöhe und Zeitachse
      • Eine Liste mit Namen, Zeitpunkten und Zahlen, die Sie Ihrem Verwaltungsrat vorlegen können
      • Der Preis richtet sich nach der Zahl der Bereichsleitungen und der Standorte — die Staffel steht unten
      • Bringt sie Ihnen nichts, stellen wir nichts in Rechnung
      Analyse anfragen

      Der dritte Weg — wenn es schon brennt

      Es ist bereits gekündigt oder jemand ist freigestellt? Dann überspringen Sie beide Wege oben. Eine Analyse würde die Wochen verbrauchen, die Sie noch haben. Rufen Sie an: Wir kommen für 90 Minuten, klären, welche Aufgabenfelder wirklich kritisch sind, und legen innert 24 Stunden ein Angebot vor. Vor Ort sind wir innert fünf Arbeitstagen, bei einer Freistellung innert 48 Stunden.

      Express-Fall melden

      Was ein einzelner Firnkern kostet, steht gleich darunter — die genaue Zahl nennen wir nach der Analyse. Wir empfehlen ausdrücklich, nie mehr als den jeweils nächsten Schritt zu entscheiden.

      Preisstaffel der Analyse

      Was zwei Tage kosten, hängt davon ab, wie viele Gespräche darin Platz haben

      Der Aufwand entsteht nicht am Betrieb, sondern an der Zahl der Führungskräfte, mit denen wir sprechen: je Bereichsleitung ein Gespräch von 45 Minuten, dazu Vorbereitung, Rundgang, Bewertung im Vieraugenprinzip, Ergebnisdokument und Präsentation. Deshalb ist der Festpreis gestaffelt und nicht pauschal.

      0
      Express bei Kündigung oder Freistellung · 1 bis 2 PersonenKeine Analyse — der Anlass steht ja schon fest. Kurzcheck von 90 Minuten vor Ort · Angebot innert 24 Stunden · Erfassungsstart innert 5 Arbeitstagen, bei Freistellung innert 48 Stunden
      CHF, kostenlos
      3'900
      Bis 4 Bereichsleitungen · bis rund 60 Mitarbeitende2 Tage Arbeitsaufwand · bis 12 bewertete Schlüsselrollen · ein Standort
      CHF, Festpreis
      5'700
      5 bis 8 Bereichsleitungen · rund 60 bis 150 Mitarbeitende3 Tage Arbeitsaufwand · bis 25 bewertete Schlüsselrollen · ein Standort
      CHF, Festpreis
      8'400
      9 bis 14 Bereichsleitungen · rund 150 bis 250 Mitarbeitende4,5 Tage Arbeitsaufwand · bis 40 bewertete Schlüsselrollen · ein Standort
      CHF, Festpreis
      +1'400
      Je weiterer StandortAnfahrt, zusätzliche Gespräche und getrennte Auswertung je Standort
      CHF, Festpreis

      In welche Stufe Sie fallen, sagen wir Ihnen im Erstgespräch nach zwei Fragen — Zahl der Bereiche und Zahl der Standorte. Der Preis steht danach im Angebot und ändert sich nicht mehr, auch wenn die Analyse länger dauert als geplant. Für Betriebe mit mehr als 250 Mitarbeitenden oder mehreren Werken rechnen wir die Analyse in zwei Etappen, damit der erste Bericht nicht ein halbes Jahr auf sich warten lässt.

      Zum Express-Fall: Wenn bereits gekündigt ist, wäre eine Analyse der falsche erste Schritt — sie würde die Wochen verbrauchen, die Sie noch haben. Wir kommen für einen Kurzcheck von 90 Minuten, klären mit der vorgesetzten Person, welche Aufgabenfelder wirklich kritisch sind, und legen am nächsten Tag ein Angebot vor. Die Analyse können Sie danach immer noch machen — die 90 Minuten rechnen wir dann an.

      Preis je Firnkern

      Was ein Firnkern kostet — und warum die Zahl erst nach der Analyse steht

      Der Preis hängt nicht an Ihrer Betriebsgrösse, sondern am Zuschnitt der einzelnen Rolle: wie viele eigenständige Aufgabenfelder daran hängen, über wie viele Systeme und Schnittstellen sie läuft, und ob jährliche Aufgaben mit Rechtsfolge dazugehören. Vorher lässt sich das nicht seriös schätzen. Deshalb steht hier die Spanne — und darunter die Aufwände, aus denen sie entsteht.

      7'900 – 32'000
      CHF je FirnkernFestpreis. Er steht nach der Analyse im Angebot und ändert sich danach nicht mehr — auch dann nicht, wenn wir uns beim Aufwand verschätzt haben.
      −10 %
      ab der zweiten RolleIm selben Auftrag, weil Aufbau, Struktur und Abstimmung nur einmal anfallen. Ab der fünften Rolle entfällt zusätzlich der Grundaufbau des Firnaments — weitere CHF 5'900.
      0
      für die NachbesserungJede im Abnahmetest gefundene Lücke schliessen wir innert zehn Arbeitstagen ohne Zusatzkosten. Erst danach stellen wir Schlussrechnung.
      RollentypErfassungAufwand Ihrer PersonAufwand bei unsGesamtdauerWo in der Spanne
      Express nach Kündigung2–3 Termine6–9 Std.3–4 Tage10 Arbeitstageunteres Ende
      Klar abgegrenzte Rolle3 Termine, 1 halber Tag Begleitung6–10 Std.4–6 Tagerund 6 Wochenunteres Ende
      Führungsrolle im Kader5–6 Termine, wir nehmen zu zweit auf12–18 Std.7–10 Tage7–9 WochenMitte
      Komplexe Fachrolle5 Termine, 2 halbe Tage Begleitung14–22 Std.8–12 Tage6–8 WochenMitte bis oben
      Sehr breite Rolle7–8 Termine in zwei Etappen24–34 Std.15–20 Tage10–14 Wochenoberes Ende

      Im Preis enthalten

      • Erfassung am Arbeitsplatz, Gespräche und Videoaufnahmen
      • Aufbereitung, Schnitt und Ablage in Ihrem System und Ihrem Format
      • Fachfreigabe Blatt für Blatt durch Ihre Schlüsselperson
      • Abnahmetest über zehn Arbeitstage
      • Nachbesserung jeder gefundenen Lücke, ohne Zusatzkosten
      • Eine Stunde Einführung für die Nachfolge und die Pflegeordnung

      Nicht enthalten

      • Die Wissensrisiko-Analyse — sie steht als eigener Schritt darüber
      • Der Jahrescheck: CHF 890 je Firnkern und Jahr, ab fünf Kernen CHF 690. Ein Angebot, keine Voraussetzung
      • Das Firnament ab dem fünften Kern — die Übersicht, nicht ein weiteres Dossier
      • Zweite Sprachfassung eines fertigen Firnkerns

      Warum wir hier keinen Einzelpreis je Rollentyp hinschreiben: Wir müssten ihn schätzen, bevor wir die Rolle gesehen haben. Eine geschätzte Zahl bricht bei Stunde neun — und dann stünden Sie vor der Wahl, nachzuzahlen oder ein halbes Dossier zu bekommen. Nach der Analyse kennen wir den Zuschnitt und nennen einen Festpreis, der hält. Wenn Sie vorher eine Hausnummer brauchen, sagen wir Ihnen im Erstgespräch, in welchem Drittel der Spanne Ihre Rolle voraussichtlich liegt — und wovon das abhängt.

      Preis · Firnament

      Was die Übersicht über mehrere Firnkerne kostet

      Das Firnament lohnt sich ab dem fünften Kern — vorher ist jeder Firnkern für sich nützlich und eine Zusammenführung überflüssiger Aufwand.

      Kein Festpreis — der wäre bei drei Kernen zu teuer und bei zwölf zu billig. Der Aufwand hat genau zwei Treiber: den einmaligen Aufbau und die Zahl der Kerne, die hineinkommen. Die Komplexität der einzelnen Rolle spielt hier keine Rolle mehr — die wurde im Firnkern bezahlt, und ob eine Rolle 18 oder 40 Einträge hat, ändert am Zusammenführen zwanzig Minuten.

      Ab dem fünften Firnkern entfällt der Grundaufbau ganz.Wer fünf Rollen bei uns sichert, bekommt die Übersicht darüber ohne Aufbaukosten — das sind CHF 5'900, die wir nicht verrechnen. Nicht als Rabattaktion, sondern weil ab dem fünften Kern erst sichtbar wird, was Sie eigentlich gekauft haben: nicht fünf Dossiers, sondern eine Antwort auf die Frage, wo Ihr Haus offen ist. Es wäre seltsam, Ihnen diese Antwort separat zu verkaufen.
      5'900
      Grundaufbau, einmalig — ab dem 5. Firnkern kostenlosStruktur, Suche, Rollenlandkarte, Vertretungsmatrix, gemeinsame Jahresuhr, Pflege-Cockpit, Ablage in Ihrer Umgebung, Einführung von 90 Minuten. Dieser Teil ist bei fünf Kernen derselbe wie bei zwölf. Nur zu zahlen, wenn Sie das Firnament vorzeitig wollen — also schon ab dem dritten oder vierten Kern.
      CHF, Festpreis
      +600
      Je Firnkern aus unserer HandEinträge indexieren, Fristen in die gemeinsame Uhr, Lückenliste übernehmen, Zeile in der Vertretungsmatrix, Eintrag im Pflege-Cockpit
      CHF, je Kern
      +1'900
      Je fremdes DokumentationspaketEine vorhandene Übergabemappe, Stellenbeschreibung oder QM-Sammlung, die wir nicht erstellt haben: lesen, gliedern, auf Gültigkeit prüfen und durchsuchbar machen. Der eigentliche Komplexitätstreiber — rund das Dreifache eines eigenen Kerns.
      CHF, je Paket
      +1'400
      Einbindung in Ihre DokumentenlenkungNummernkreise, Freigabestufen, Gültigkeitsdauern und Verteiler Ihres QM-Systems. Nur wenn Sie eines haben und wir hineinpassen sollen.
      CHF, optional
      +1'200
      Je weitere Sprache · +800 je weiterer StandortZweisprachige Oberfläche und Suche; getrennte Sicht je Standort mit eigener Jahresuhr
      CHF, optional
      +350
      Je später aufgenommener FirnkernWenn nach dem Aufbau ein weiterer Kern dazukommt. Im Jahrescheck enthalten, sobald mindestens drei Kerne darin sind.
      CHF, je Kern

      Drei Rechenbeispiele: Fünf eigene Kerne, ein Standort, eine Sprache — CHF 3'000, weil der Grundaufbau entfällt. Acht eigene Kerne mit Einbindung in Ihr QM-System — CHF 6'200. Drei Kerne, aber Sie wollen die Übersicht schon jetzt — CHF 7'700, weil der Grundaufbau hier noch anfällt. Zum Vergleich: Ein einzelner Firnkern kostet je nach Rollenzuschnitt zwischen CHF 7'900 und 32'000. Das Firnament ist die Übersicht darüber, nicht ein weiteres Dossier — und muss darum deutlich darunter liegen. Wenn Ihnen jemand für eine Übersichtsseite den Preis eines Dossiers verlangt, verkauft er Ihnen eine Plattform.

      Wie aus vier Gesprächen à 45 Minuten zwei Tage werden

      Eine berechtigte Rückfrage: Vier mal 45 Minuten sind drei Stunden, keine zwei Tage. Das stimmt — die Gespräche sind der kleinste Teil. Hier die vollständige Aufstellung für die erste Stufe, also 16 Arbeitsstunden.

      WasStundenWas dabei geschieht
      Vorbereitung, vor Ort und ausser Haus2Organigramm, Altersstruktur, Fluktuation und bestehende Stellenbeschriebe sichten. Fragekatalog auf Ihren Betrieb zuschneiden — die Fragen für eine Giesserei sind nicht die für ein Ingenieurbüro.
      Gespräche mit den Bereichsleitungen4Vier mal 45 Minuten reine Gesprächszeit plus Wechsel, Wartezeiten und die Nachnotizen direkt danach, solange die Antworten frisch sind.
      Rundgang durch Fertigung und Büro2Der Teil, den man nicht im Sitzungszimmer bekommt: welche Anlage niemand ausser einem bedient, welcher Arbeitsplatz seit Jahren an einer Person hängt. Hier finden wir regelmässig Rollen, die in keinem Gespräch genannt wurden.
      Bewertung im Vieraugenprinzip3Jede Rolle wird von uns beiden getrennt nach Ersetzbarkeit, Schadenshöhe und Zeitachse bewertet. Wo wir auseinanderliegen, sprechen wir es durch — genau dort liegen erfahrungsgemäss die interessanten Fälle.
      Ergebnisdokument und Rollenblätter3Je Schlüsselrolle ein Blatt mit Begründung, dazu die Gesamtübersicht, die Risikomatrix und eine Empfehlung zur Reihenfolge. Vorlagefähig für Ihren Verwaltungsrat, ohne dass Sie es umschreiben müssen.
      Präsentation bei Ihnen vor Ort245 Minuten Präsentation mit Diskussion, dazu Anfahrt. Kein Bericht per Mail: Die Zahlen brauchen jemanden, der Rückfragen beantwortet.
      Summe16Zwei Arbeitstage. Bei Ihnen im Haus sind wir davon an zwei Terminen — einem halben Tag für Gespräche und Rundgang und 45 Minuten für die Präsentation.

      Wichtig für Ihre Planung: «Zwei Tage» ist unser Arbeitsaufwand, nicht Ihre Anwesenheit. Ihre Bereichsleitungen kostet die Analyse je 45 Minuten, Ihre Geschäftsleitung eine Stunde für Auftakt und Präsentation. Mehr nicht. Und die Bewertung machen wir zu zweit — das ist der Grund, warum diese Stunden doppelt zählen und trotzdem im Festpreis stehen.

      Was in jeder Stufe gleich bleibt

      Fester Fragekatalog, Bewertung im Vieraugenprinzip, die Schadenszahl kommt von Ihren Führungskräften und nicht von uns, Präsentation von 45 Minuten statt Bericht per Mail — und die Zufriedenheitsgarantie: bringt Ihnen die Analyse nichts, stellen wir nichts in Rechnung.

      Es gibt Anbieter, die deutlich weniger verlangen — warum wir nicht mitziehen

      Wenn Sie vergleichen, finden Sie Angebote im Bereich von 2'500 bis 7'000 Euro für etwas, das ebenfalls «Wissenstransfer» heisst. Das ist kein Fehler in deren Preisliste und keiner in unserer — es sind zwei verschiedene Leistungen. Hier der Unterschied, ohne Beschönigung.

      Was Sie dort bekommenWas Sie bei uns bekommenWarum das den Unterschied macht
      Ein moderierter Workshop, meist ein bis zwei Tage, zwischen ausscheidender Person und NachfolgeSechs bis achtzehn Stunden Erfassung in mehreren Terminen, an der Maschine und am Bildschirm, nicht im SitzungszimmerEin Workshop bringt das zutage, woran sich jemand im Gespräch erinnert. Das ist der kleinere Teil. Der grössere zeigt sich nur beim Tun — und wird nur sichtbar, wenn jemand daneben steht.
      Eine Methode, in der Ihre Leute geschult werden, damit sie es künftig selbst machenDie Durchführung selbst, von uns, mit fertigem ErgebnisSchulung ist billiger, weil die Arbeit bei Ihnen bleibt. Wenn Ihre Führungskräfte die Zeit dafür haben, ist das der günstigere Weg — sagen wir Ihnen dann auch.
      Ein Protokoll, eine Mindmap oder ein ausgefülltes FormularEin Dossier, das Ihre Person Blatt für Blatt gegengezeichnet hat, mit Fristen, Kontakten, Problemfällen und JahresuhrEin Protokoll ist eine Zusammenfassung eines Gesprächs. Ein Dossier ist eine Arbeitsanweisung, nach der jemand handeln kann, der vorher nichts wusste.
      Kein überprüfbares ErfolgskriteriumDer Abnahmetest: Eine Person, die die Rolle nicht kennt, arbeitet zehn Tage ausschliesslich mit dem Dossier, ohne Rückfragen. Was nicht funktioniert, arbeiten wir nach — ohne Zusatzkosten.Das ist der eigentliche Unterschied. Uns ist kein Anbieter im deutschsprachigen Raum bekannt, der ein nachprüfbares Ergebnis zusagt. Ohne diesen Test wissen Sie erst dann, ob der Wissenstransfer funktioniert hat, wenn die Person weg ist — und dann ist es zu spät.
      Reisekosten aus Deutschland, Termine nach VerfügbarkeitSchweizweit, Anfahrt inbegriffen, bei Freistellung innert 48 Stunden vor OrtBei einer Kündigung entscheidet die Reaktionszeit über das Ergebnis. Eine Anreise von 600 Kilometern lässt sich nicht spontan einschieben.

      Wann der günstigere Anbieter für Sie der richtige ist — und wir sagen Ihnen das im Erstgespräch, wenn es so ist: Wenn die Rolle gut dokumentiert und die Nachfolge schon eingearbeitet ist. Wenn Sie es künftig selbst machen wollen und dafür eine Methode brauchen. Wenn es um eine Rolle geht, die in drei Wochen erlernbar ist. In diesen Fällen wäre ein Firnkern zu viel des Guten, und wir würden Ihnen davon abraten.

      Und wann er es nicht ist: Wenn eine Person seit fünfzehn Jahren etwas macht, das niemand sonst kann, und in einem Jahr geht. Dann steht dem Preisunterschied von ein paar tausend Franken ein Ausfallrisiko in ganz anderer Grössenordnung gegenüber — rechnen Sie es im Rechner oben selbst durch. Der Vergleich, der zählt, ist nicht Angebot gegen Angebot, sondern Angebot gegen Schaden.

      Der erste Schritt

      45 Minuten. Danach wissen Sie, ob es für Sie passt.

      Wir bringen einen vollständigen Muster-Firnkern mit, den Sie in die Hand nehmen können, und stellen Ihnen zwei Fragen zu Ihrem Betrieb. Kein Verkaufsgespräch über uns. Danach entscheiden Sie, ob Sie den nächsten Schritt gehen wollen.

      Theresa Grieshaber
      Theresa Grieshaber Geschäftsführerin · Leitung Erfassung Führung und Kaufmännisches · Qualitätssicherung
      Kein Dossier verlässt das Haus ohne ihre Freigabe. Sie verantwortet die Erfassungsqualität und die Abnahme jedes einzelnen Firnkerns — sie entscheidet, ob ein Dossier den Zehn-Tage-Test antritt, und sie führt die Lückenliste bis zum letzten geschlossenen Punkt. Als Geschäftsführerin eines produzierenden KMU hat sie 15 Rollenübergaben selbst verantwortet, von der Neubesetzung kaufmännischer Schlüsselstellen bis zur Übergabe der Geschäftsleitung. Sie kennt beide Seiten des Tisches: die Führungskraft, die eine Stelle neu besetzen muss, und die Person, die dreissig Jahre Wissen abgeben soll. Schwerpunkt: Führungs- und Kaderrollen, kaufmännische Rollen, Administration und Prozesse · +41 78 331 50 64 · theresa@firnkern.ch
      Marco Grieshaber
      Marco Grieshaber Dipl. Ing. Maschinenbau · Geschäftsführer · Leitung Erfassung Technik und Kader
      Verantwortet die Projektleitung und die Erfassung technischer Rollen. 20 Jahre bei General Electric, davon 15 im mittleren Kader, zuletzt Leiter von Root-Cause-Analysen an Gasturbinen — in einem Umfeld, in dem geordneter Wissenstransfer zum Tagesgeschäft gehört und nicht zum Sonderprojekt. Schwerpunkt: Fertigung, Instandhaltung, Technik und technische Führungsrollen · +41 79 580 86 41 · marco@firnkern.ch

      Führungsrollen nehmen wir gemeinsam auf. Bei allen anderen ist eine Person federführend und die zweite prüft gegen — das Vieraugenprinzip gilt bei uns nicht nur für die Analyse.

      Firnkern GmbH i. Gr. · Nordwestschweiz · info@firnkern.ch

      Erstgespräch

      kostenlos

      45 Minuten, mit einem fertigen Muster-Firnkern zum Anfassen. Ohne Verpflichtung.

      Termin vereinbaren

      Wissensrisiko-Analyse

      ab CHF 3'900

      2 bis 4,5 Tage Arbeitsaufwand, Festpreis nach Zahl der Bereichsleitungen. Bringt sie Ihnen nichts, zahlen Sie nicht.

      Analyse anfragen

      Express bei Kündigung

      innert 5 Tagen

      Keine Analyse, kein Vorlauf. Kurzcheck von 90 Minuten kostenlos, Angebot innert 24 Stunden, Dossier in 10 Arbeitstagen.

      Express-Fall melden